Konzept

Der Umbau der deutschen Erzeugungslandschaft kommt in großen Schritten voran. 2017 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bereits bei rund 36 Prozent. Er soll sich weiterhin erhöhen und nach Plänen der Bundesregierung im Jahr 2030 schon 65 Prozent erreichen. Die Zahlen zeigen: Der Einfluss der erneuerbaren Energien auf unsere Stromversorgung wächst. Sie wird damit immer stärker vom Wetter abhängen. In Zeiten mit viel Wind und Sonneneinstrahlung wird gegebenenfalls viel mehr grüner Strom erzeugt, als in dem Moment verbraucht werden kann. Wenn das Wetter ungünstig ist, muss der Strom aus konventionellen Quellen kommen – oder perspektivisch aus Speichern.

Umso wichtiger wird die Sektorenkopplung – also den Strom aus erneuerbaren Quellen in andere Energieformen zu wandeln und ihn auch für andere Sektoren wie Industrie, Wärme oder Verkehr nutzbar zu machen. Die Vorteile: Einerseits ließe sich so der „ökologische Fußabdruck“ unserer Volkswirtschaft effizient verringern. Andererseits eröffnet die Technologie eine Möglichkeit, die fluktuierenden erneuerbaren Energien speicherbar zu machen.

Die Energiewende ist nicht nur Stromwende

  • Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen in allen Sektoren um 80 – 95 Prozent gegenüber 1990 sinken.
  • Die allermeisten Erneuerbaren Energien liegen in Form von Strom vor.
  • Daher ist es vorteilhaft, die Erneuerbaren Energien aus dem Stromsektor heraus in allen Sektoren zu verwenden.

Die Visualisierung in Form eines Tortendiagramms zeigt
Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen in allen Sektoren um 80 – 95 Prozent gegenüber 1990 sinken.
Die allermeisten Erneuerbaren Energien liegen in Form von Strom vor.
Daher ist es vorteilhaft, die Erneuerbaren Energien aus dem Stromsektor heraus in allen Sektoren zu verwenden.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie